Onlineseminar: Die Rückforderung von Schenkungen wegen Verarmung des Schenkers (§ 528 BGB)

Informationen:

Seminarnummer:
33181
Referent(en):
Dr. Dirk Zeranski
Ort/Anschrift:
Onlineseminar
Kategorien:
Seminar für Rechtsanwälte, Onlineseminare
Geeignet für Fachanwalt:
Erbrecht
Familienrecht
Sozialrecht
Termine:
21.10.2022 13:30 Uhr  – 19:00 Uhr
Preis:
90,00 €
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Beschreibung

Referent:
Prof. Dr. Dirk Zeranski, Professor der Rechte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Verfasser einer Monographie sowie weiterer Fachveröffentlichungen zu der Thematik.

Seminarinformation
Die Rückforderung von Schenkungen wegen Verarmung des Schenkers Fortbildungsveranstaltung gemäß § 15 FAO für Fachanwältinnen und Fachanwälte für Erbrecht, Familienrecht und Sozialrecht (5 Zeitstunden) Inzwischen wird mehr Vermögen verschenkt als vererbt. Häufig reicht das verbliebene Vermögen des Schenkers, insbesondere bei einer Unterbringung in einem Pflegeheim, nicht aus, um im Alter entstehende Bedürfnisse zu decken. Hier kann der Schenker das Geschenk nach Maßgabe der §§ 528, 529, 534 BGB vom dem Beschenkten zurückfordern. Um die Bedachten zu schonen, greift der Schenker indes zumeist auf staatliche Unterstützungsleis-tungen zurück. Sofern hier Sozialhilfe geleistet wird, geschieht dies angesichts des sozialhilferechtlichen Nachrangprinzips nur in Vorlage für den vorrangig zur Schenkungsrückgewähr verpflichteten Beschenkten. Im Wege des Rückgriffs, namentlich durch öffentlich-rechtliche Überleitung und zivilprozessuale Durchsetzung des Schenkungsrückforderungsanspruchs, sucht der Sozialhilfeträger im Folgenden Ausgleich bei dem Beschenkten. Die dazu ergangene Rechtsprechung umfasst inzwischen mehr als dreißig höchstrichterliche Entscheidungen sowie weitere bedeutsame Judikate der Instanzgerichte. Dabei ergeben sich über das eigentliche Schenkungsrecht hinaus, zum Teil komplizierte Fragen sowohl des Bereicherungs- und Verjährungsrechts als auch des Familien- und Erbrechts sowie des Zivil-prozessrechts. Da die Schenkungsrückforderung zumeist nach einer Anspruchsüberleitung durch den Sozialhilfeträger erfolgt, treten neben die zivilrechtlichen Fragen auch solche des Sozialhilferechts und des Sozialverfahrensrechts. Die Fortbildungsveranstaltung behandelt die zivilrechtlichen, öffentlich-rechtlichen und verfah-rensrechtlichen Fragen dieser ebenso komplexen wie praxisrelevanten Problematik.

Geeignet für die Fachanwaltschaften Erbrecht, Familienrecht und Sozialrecht

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